Höhere Handelsschule

Höhere Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung

Die Höhere Handelsschule führt innerhalb von zwei Jahren zur Fachhochschulreife (schulischer Teil) und vermittelt vertiefte beruflich-kaufmännische Kenntnisse. Sie qualifiziert damit sowohl für einen Berufsstart in einem anspruchsvollen Ausbildungsberuf als auch für die Aufnahme eines Fachhochschulstudiums.

Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)

Abschluss Klasse 9 des Gymnasium

Der Unterricht findet von Montag bis Freitag statt. Der Unterricht beginnt um 7:50 Uhr und endet je nach individueller Beschulung i. d. R. spätestens um 14:45 Uhr.

Für selbstgesteuerte Lernphasen stehen den Schüler/innen Selbstlernzentren im dbb zur Verfügung. Mittagspause von 12:50 - 13:15 Uhr - Mensabetrieb.

Unterrichtsstunden pro Woche

Profile

Prozess-management

International
Business

Kooperation
Wirtschaft

Junioruntern.
books etc

Berufsbezogener Lernbereich

USt

OSt

USt

OSt

USt

OSt

USt

OSt

Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen

7

7

7

7

7

8

8

8

Volkswirtschaftslehre

2

2

2

2

2

2

2

2

Informationswirtschaft (WI+GP+TV)

6

6

5

5

6

6

7

9

Mathematik

3

3

3

3

3

3

3

3

Physik oder Chemie oder Biologie

2

0

2

0

2

0

2

0

Englisch

3

3

3

3

3

3

3

3

2. Fremdsprache:                 Spanisch oder Französisch                                                                                        oder Russisch

0

0

3

3

3(S)

3(S)

0

0

Praktika in Wochen

2 W

--

2 W

--

10 W

0-6 W

2 W

--

Berufsübergreifender Lernbereich

 

 

 

 

 

 

 

Deutsch/Kommunikation

3

3

3

3

3

3

3

3

Religionslehre

2

2

2

2

2

2

2

2

Sport/Gesundheitsförderung

2

2

2

2

2

2

2

2

Politik/Gesellschaftslehre

2

2

1

1

1

2

2

2

Differenzierungsbereich

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaftsrecht

0-2

2-0

0

0

0

0

0

0

Mediale Kommunikation

0-2

2-0

0

0

0

0

0

0

Wirtschaftsgeographie

0

0

1

3

0

0

1

3

Gesamtstundenzahl

34

34

34

34

34

34

34

34

Die Darstellung, Steuerung und Optimierung betrieblicher Prozesse stehen im Mittelpunkt kaufmännischer Tätigkeiten und auch im Mittelpunkt der Profilierung Prozessmanagement. Zudem besteht die Möglichkeit, zwischen den Fächern Wirtschaftsrecht und Medialer Kommunikation zu wählen. Das Fach Wirtschaftsrecht beleuchtet vertiefend den rechtlichen Rahmen kaufmännischer Prozesse. Das Fach Mediale Kommunikation stellt die kommunikationsunterstützenden Instrumente der Unternehmen in den Mittelpunkt. Beispiele hierfür sind die Arbeit mit Power Point, Photoshop, ARIS etc.

Die internationale Ausrichtung der Unternehmen im Rahmen der zunehmenden Globalisierung steht im Mittelpunkt der Profilierung International Business. Im Rahmen dieser Profilierung erhalten die Schülerinnen und Schüler einerseits eine vertiefende sprachliche Qualifizierung, indem sie neben Englisch eine zweite Fremdsprache aus dem Angebot Französisch, Spanisch oder Russisch wählen. Andererseits beleuchten sie in dem Fach Wirtschaftsgeografie die wirtschaftlichen, kulturellen und geografischen Potentiale wichtiger Wirtschaftsnationen. Das Fach Wirtschaftsgeografie wird bilingual (deutsch/englisch) unterrichtet. Der Erwerb zusätzlicher international anerkannter Sprachzertifikate, wie zum Beispiel DELE, DELF oder TOEIC, ist möglich.

 

Die Erfahrung betrieblicher Praxis steht im Mittelpunkt der Profilierung Kooperation Wirtschaft. Der richtige Ausbildungsplatz ist das Sprungbrett für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Im Rahmen dieser Profilierung lernen die Schülerinnen und Schüler mindestens fünf unterschiedliche Unternehmen in jeweils zweiwöchigen Praktika kennen. Neben dem Kennenlernen von Betrieben und kaufmännischen Berufsbildern lassen sich die Unterrichtsinhalte hervorragend in der betrieblichen Praxis nachvollziehen und Kontakte für die spätere Wahl des Ausbildungsplatzes knüpfen. Die Absolventen dieses Profils können sich ihre Praktika für die Erlangung der vollen Fachhochschulreife anrechnen lassen.

Mit uns Wirtschaft bewegen! Das Juniorunternehmen books etc. betreibt einen realen Bücher- und Schreibwarenshop in der Mensa des dbb. Die Schülerinnen und Schüler sind Jungunternehmer, die mit ihren unternehmerischen Entscheidungen in den Bereichen Einkauf, Verkauf, Buchhaltung, Personal und Marketing das Unternehmen und den Markterfolg steuern. Unterricht bleibt nicht theoretisch, sondern ist Wirtschaftspraxis pur und konkrete praxisbezogene Vorbereitung auf die künftige Ausbildung bzw. Berufstätigkeit. Die Praxiszeit wird im Umfang von 12 Wochen als Praktikumszeit anerkannt. Die Absolventen erhalten für ihre Bewerbungsunterlagen ein gern gesehenes Zertifikat über ihren Einsatz im Juniorunternehmen.

Der Bildungsgang der "Höheren Handelsschule" vermittelt als zweijähriger vollzeitschulischer Bildungsgang  nach der Klasse 12 in Verbindung mit einer staatlichen Prüfung "berufliche Kenntnisse". Darüber hinaus besteht die Möglichkeit des Erwerbs des schulischen Teils der Fachhochschulreife.
Die "Höhere Handelsschule" erleichtert den Einstieg in qualifizierte Berufe im Bereich Wirtschaft und Verwaltung und wird in vielen Ausbildungsberufen als Eingangsvoraussetzung in das Berufsausbildungsverhältnis angesehen.

Ziel des DBB ist die aktive und individuelle Förderung beruflicher Handlungskompetenz. Im Fokus steht die Fähigkeit, berufliche Aufgaben und Problemstellungen zu einer Lösung zu bringen. Vier Aspekte sind bedeutend, um schulisch und beruflich handlungsfähig und erfolgreich zu sein: Zielorientierung, Selbstverantwortung / Eigeninitiative, Freie Arbeitseinteilung und Kooperation.

Dies wird gefördert durch den Dalton-Unterricht in der Höheren Handelsschule.

In bestimmten Unterrichtsstunden (sogenannte „offene Dalton-Stunden“) wird eigenverantwortlich in weitgehend freier Einteilung und mit freier Lehrerwahl gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler bestimmen selber, wo sie mit wem an welchem Fach (Mathematik, Deutsch, Englisch, Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen und Informationswirtschaft) oder an welchen Aufträgen arbeiten. Sie erhalten einen Lernplan für jeweils eine Daltonphase (ca. 5 Wochen) und können innerhalb dieser Zeit selbst entscheiden, wann sie welche Aufgabe bearbeiten.
Über individuelle Förderpläne können SchülerInnen Defizite ausgleichen oder aber auch Stärken ausbauen um beispielsweise schwächere Fächer mit stärkeren Fächern auszugleichen. Die Arbeitsergebnisse fließen selbstverständlich in den regulären Unterricht ein und können direkt sowie indirekt ein Teil der Leistungsbewertung sein.

Ansprechpartner

Peter Zajaczek

+49 5231 / 608-400
+49 5231 / 608-460
zaj@dbb-detmold.de

Ansprechpartner

Bertram Fleischer

+49 5231 / 608-400
+49 5231 / 608-460
fls@dbb-detmold.de